Das QUITTPAD® 3D-Textil ist auf Dauerhaltbarkeit, mikroklimatische und biomechanische Eigenschaften sowie den Schadstoffgehalt ausführlich geprüft worden.

QUITTPAD® wird in Deutschland unter Verwendung hochwertiger Materialien nach den höchsten Qualitätsnormen hergestellt.


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Der passende QUITTPAD®Sattelgurt

QUITTPAD® Gurte sind Kurzgurte. Das bedeutet, die Gurtschnallen liegen immer unterhalb der Unterkante des Sattelblattes, nie unter dem Sattelblatt. So kann das Reiterbein niemals den Druck der Gurtschallen auf das Pferd verstärken - und selbst verspüren.

Die unterschiedlichen Kurzgurt-Längen richten sich nach Art des verwendeten Sattels. Dressursättel mit ihren langen Sattelblättern benötigen in der Regel einen kürzeren Gurt als die kurzblättrigen Spring- oder Geländesättel. Wir haben unsere Gurtlängen den für verschiedene Disziplinen typischen Sätteln angepasst. Alle QUITTPAD® Gurte sind - selbstverständlich - aus druckentlastendem und klimatisierendem QUITTPAD® 3D-Textil.

Wie soll der Kurzgurt liegen?

Legen Sie Ihren Sattel mit Unterlage korrekt in die Sattellage Ihres Pferdes. Nur an einer Seite befestigt, sollte der Gurt nun senkrecht am Pferd herunterhängen. Wenn er stattdessen nach vorn oder hinten weist, liegt ihr Sattel eventuell nicht richtig - bitte lassen Sie sich dazu von einem Sattelfachmann beraten. Ziehen Sie den senkrecht hängenden Gurt an, müsste der Sattelgurt geradewegs über das Brustbein des Pferdes führen. Achten Sie beim Gurten bitte darauf, dass Sie abwechselnd auf beiden Seiten (also seitengleich) langsam hochgurten. 

Wie lang soll der Gurt sein?

• Die Gurtschnallen sollen nach dem Nachgurten mit mindestens 2 Löchern Abstand unter der Unterkante des Sattelblattes liegen, damit sie nicht an das Sattelblatt stoßen und dort Falten verursachen können.

• Gleichzeit dürfen sie das Ellenbogengelenk des Pferdes nicht behindern. Faustregel zur Kontrolle: Beim geschlossen stehenden Pferd sollen 4 Finger nebeneinander zwischen Ellenbogen und Gurt passen.

• Und, ganz wichtig: Die Schnallen müssen oberhalb der Bauchvene, aber unterhalb des latissimus dorsi, des großen Rückenmuskels, liegen. Dieser verläuft ungefähr dreieckig, zwischen dem Dornfortsatzband ab dem 3. Brustwirbel und der Rückenlendenbinde sowie hinunter zu Ansatz Tuberositas teres major des Oberarms. Mit ein wenig Gefühl können Sie den Muskel ertasten.

Wie hoch gurten?

Bitte verschnallen Sie den Gurt so, dass die Schnallen zu beiden Seiten des Pferdes nach dem Nachgurten auf gleicher Höhe liegen. Als kleine Angurthilfe sind in die QUITTPAD® Gurtschnallen auf der linken - der „Nachgurt-Seite“ - 1 cm lange Gummistreifen eingearbeitet. Sollten Ihnen einmal 2 oder 3 mm bis zum richtigen Loch fehlen, können Sie es dank der leichten Dehnbarkeit der linken Gurtstrippe trotzdem noch gut erreichen. Die Kürze des eingearbeiteten Gummis begrenzt dabei die Dehnung auf wenige Millimeter und verhindert so, dass Sie versehentlich zu stramm gurten.

Kleiner Mess-Tipp vor dem Kauf:

Legen Sie Ihren Sattel auf Ihr Pferd und bitten einen Helfer, den Sattel in der richtigen Position zu halten. Befestigen Sie eine Schnur auf der einen Seite an einem zu den oben genannten Anforderungen passenden Loch in der Gurtstrupfe. Dann führen Sie ihn locker anliegend unter dem Pferd hindurch bis zum gegenüberliegenden Loch auf der anderen Seite. Wenn Sie die Länge der Schnur von Loch zu Loch messen, haben Sie die maximale Länge Ihres neues Gurtes. Davon 20 cm abziehen und zur nächsten Gurtlänge aufrunden.

Welche Gurtform für welches Pferd?

Bei der Entscheidung für eine bestimmte Gurtform ist uns immer bewusst, dass ein Sattelgurt einen Sattel optimieren, aber niemals korrigieren kann. Deshalb verzichten wir auf eine große Zahl von Zuschnitten - es gibt Konstellationen, die ein Gurt nicht zuverlässig korrigieren kann. Das heißt aber nicht, dass bei QUITTPAD® ein Modell für alle Fälle herhalten muss. Für die unterschiedlichen Disziplinen setzen wir auch verschiedene Schwerpunkte, bei denen immer die Anatomie im Vordergung steht:

Gurte für das Distanzreiten

Sattelgurtform-Distanz

Ergonomische asymmetrische Form für viel Bewegungsfreiheit und zuverlässigen Sitz bei jedem Tempo mit sanfter Druckverteilung über dem Sternum.

Gurte für Islandpferde

Sattelgurtform-Islaender

Die kleinen Nordlichter haben häufig eine schwach ausgeprägte Sattellage und bisweilen auch eine etwas rundlichere Form. Deshalb setzen wir hier auf einen anatomischen Schnitt mit viel Ellenbogenfreiheit für ungehinderte Vorhandaktion und große Mittelfläche für gute Druckverteilung über dem Sternum

Gurte für Warmblüter

Wir haben uns für zwei Auführungen entschieden:
• symmetrische, anatomische Form für viel Ellenbogenfreiheit
• asymmetrische Form mit extragroßem, weichem Brustbeinschutz, besonders geeignet für sensible Pferde und Pferde mit Neigung zu Sattelzwang sowie für Pferde mit viel Leib.

Gurte für Westernsättel

Sattelgurtform-Western

Eine extragroße Schnallenunterseite schützt das Pferd gegen die großen Gurtringe, die anatomische Form sorgt für Ellenbogenfreiheit, die große Mittelfläche schützt und stützt das Sternum.

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