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Gesichtsschutzschild als Alternative zur Mund-Nasen-Maske

Welche Maßnahmen helfen, die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu verlangsamen und einzudämmen? Was können „Community Masken“? Was leisten Gesichtsschutzschilde? Viel ist in den vergangenen Wochen allerorten diskutiert worden über Sinn und Unsinn, Form und Funktion von diversen Mund-Nase-Bedeckungen im Kampf gegen das Coronavirus. Seit dem 30. Mai 2020 sind in NRW Gesichtsschutzschilde als Alternative zu enganliegenden Masken aus Stoff oder Papier erlaubt.

Bundes- und Landesregierungen müssen Maßnahmen treffen, die nach dem jeweiligen Kenntnisstand die Verbreitung der Pandemie eindämmen oder mindestens verlangsamen sollen. Die Pflicht zum Tragen einer enganliegenden Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) aus Stoff oder Papier ist eine dieser Maßnahmen. Sie soll verhindern, dass Infizierte das Virus über die beim Ausatmen, Sprechen, Husten oder Niesen austretenden Aerosole in die Umgebung abgeben und so zum Infektionsherd für andere Menschen werden können.

In NRW und vielen anderen Bundesländern gilt die Maskenpflicht seit dem 27. April 2020. Sie betrifft nicht nur Menschen in ihrem Privatleben, wenn sie zum Beispiel einkaufen oder in ein Restaurant gehen. Viel stärker trifft sie Personen, die ihrer Arbeit nachgehen (dürfen), aber währenddessen eine MNB tragen müssen.

Wer trägt was wie lange?

Maskenpflichtige Berufstätige lassen sich in zwei Gruppen aufteilen:

1. diejenigen, die aufgrund ihrer Tätigkeit verpflichtet sind, Mund-Nasen-Masken der Schutzklassen FFP 2 und FFP 3 oder OP-Masken (Medizinischer Mund-Nasenschutz MNS) zu tragen, zum Beispiel Beschäftigte im Gesundheitswesen;

2. diejenigen, die verpflichtet sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das können FFP 2- oder OP-Masken sein, aber auch Tücher, Schals, selbstgenähte „Community-“, „Alltags-“oder „Volksmasken“ und gilt zum Beispiel für Friseure, Mitarbeiter in der Gastronomie oder im Einzelhandel.

Arbeitsschutzbestimmungen sehen für die unter Punkt 1 fallenden Beschäftigten Pausen vom Tragen der Maske und begrenzte Tragzeiten vor – der Umkehrschluss ist, dass das dauerhafte Tragen von eng am Gesicht anliegenden Mund-Nase-Bedeckungen eine Beeinträchtigung darstellen kann, vielleicht sogar mit Risiken verbunden ist.

Atembeschwerden, laufende und explodierende Heuschnupfen-Nasen, beschlagene Brillen, kritisches Mikroklima direkt vor dem eigenen Mund, Infektionsrisiko durch häufiges Berühren der Maske mit den Händen – die vergangenen Wochen haben gezeigt: Den nützlichen Aspekten der MNB lassen sich auch allerlei kritische hinzuzufügen.
Über fehlende Schutzvorschriften für alle unter Punkt zwei fallenden Beschäftigten äußern wir uns an dieser Stelle nicht.

Die Alternative

Wir sind froh, dass das Land NRW mit der Aktualisierung der Coronaschutzverordnung vom 30. Mai 2020 den Personen, die sich durch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beeinträchtigt fühlen, alternativ das Tragen eines das Gesicht bedeckenden transparenten Visiers erlaubt.

NRW hat damit gleichgezogen mit Hessen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Hamburg. Schleswig-Holstein gestattet das Tragen eines Visiers anstelle einer MNB für die Nutzer des ÖPNV.

Als aufmerksamer Besucher unserer Webseite werden Sie gelesen haben, dass QUITTPAD® und NeXaver® aus Solingen Wissen und Ressourcen zusammengelegt haben, um einen eigenen, CE-zertifizierten Face Shield zu entwickeln und in Deutschland zu produzieren. Warum haben wir in den vergangenen Wochen soviel Energie und Mittel investiert, um den „Quittprotect“ auf den Markt zu bringen?

Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Beitrags wurden einige Corona-Schutzbestimmungen aus dem Frühjahr schon wieder gelockert. Was unserer Meinung nach nur Bestand haben und weitere Lockerungen nach sich ziehen kann, wenn Abstandsgebot und Maskenpflicht beibehalten werden. Wir gehen davon, dass uns Mund-Nase-Bedeckungen noch während vieler Wochen begleiten werden. Vielleicht bleiben sie auch fester Bestandteil unseres Lebens, wie in vielen Großstädten Asiens, wo schon vor dem Bekanntwerden von Corona eher auffiel, wer „ohne“ unterwegs war.

Achtung: Nicht jedes Visier bietet Durchblick ohne Beeinträchtigungen

Gesichtsschutzschilde sind keine Erfindung aus der Coronazeit. Im Gegenteil: Sie sind schon viele Jahre Bestandteil der CE-zertifizierten „PSA“, der persönlichen Schutzausrüstung von Menschen, die sich im Beruf zum Beispiel vor austretenden Flüssigkeiten schützen müssen. Das erklärt auch einen wichtigen funktionalen Unterschied zwischen Visier und Masken:
Eine Maske soll das Gegenüber des Trägers schützen – das Visier den Träger vor seinem Gegenüber. In Coronazeiten kann das eine so effektiv wie das andere sein.

Als Teil der PSA muss ein Gesichtsschutzschild bestimmte qualitative Anforderungen erfüllen. Sicher kann man sich auch aus dem transparenten Deckel eines Schnellhefters ein „Visier“ basteln – das Tragen wird aber kaum mehr Vergnügen bereiten als die mehrstündige Nutzung einer Mund-Nasen-Bedeckung.

CE-Zertifikat sichert Produktqualität

In Deutschland dürfen Gesichtsschutzschilde wegen ihrer Zugehörigkeit zur PSA nur verkauft werden, wenn sie CE-zertifiziert sind. Das setzt eine kostenintensive Produktprüfung voraus. Diesen Schritt haben sich in den vergangenen Wochen leider viele der auf dem Markt neuen Anbieter erspart. Ihre Kunden bezahlen den meistens vergleichsweise niedrigen Anschaffungspreis häufig mit verzerrter Sicht, Schwindelgefühlen und Blendeffekten. Auch sorgt die Befestigung der einfachen Shields an Stirn und Hinterkopf oft für Druckstellen und Schweißbildung.

Deshalb lohnt es sich, etwas mehr zu bezahlen und deutlich mehr Tragekomfort zu gewinnen:

• kaufen Sie nur CE-zertifizierte Produkte
• nur Visiere aus PET-Folien der optischen Klasse I sind geeignet für Arbeiten mit besonders hohen Anforderungen an die Sicht bei Dauergebrauch
• das Kriterium „Lebensmittelechte Folie“ ist nicht relevant für entspannten Dauer-Durchblick
• Visiere mit abgerundeten Ecken erlauben Kopfbewegungen ohne „Pieksen“
• druckentlastende Stirnpolster bieten mehr Tragekomfort als einfache Gummizüge

Übrigens: Auch als Reitlehrer sind Sie bei Erläuterungen nahe am Reiter mit dem Quittprotect geschützt, ohne dass Ihr Schüler auf Ihr Mienenspiel verzichten muss.

Bleiben Sie gesund!

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